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An Lippe und Ijssel
345 km zwischen Schermbeck und Arnheim
Immer mehr Menschen "entdecken" das umweltfreundliche Fahrrad, wenn es darum geht, die Heimat und andere Regionen zu erkunden. Die Landschaft des Niederrheins (Deutschland) und die von Ost-Gelderland (Niederlande) bieten für das Radwandern ideale Voraussetzungen. Die ca. 345 km umfassende Kulturroute erstreckt sich auf deutscher Seite zwischen Schermbeck und Emmerich und auf niederländischer Seite zwischen Rijnwaarden, Arnhem und Gendringen.
Sie ist so konzipiert worden, daß sie fernab von den Hauptverkehrswegen verläuft. Sie ermöglicht es den Fahrrad-Touristen, eine Vielzahl von an und nahe der Route gelegenen landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Auf der Gesamtstrecke, die sieben deutsche und 12 niederländische Gemeinden umfaßt, befinden sich 24 ausgebrachte Kunstobjekte (auf die Örtlichkeit bezogene Poesie auf Ständern/Sockel). Die Standorte der Kunstobjekte werden in der Randwanderkarte zur Kulturroute dargestellt.
Früher wie heute war die Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland immer auch "relativ". Soziale, wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen zwischen den beiden Nachbarvölkern waren oftmals stärker als das "Trennende" der Grenze. Eine Familiendynastie, die es schon früh verstand, Grenzen zu überwinden, war das Geschlecht derer von Spaen, das bereits im 15.Jahrhundert als Grundbesitzer im deutsch-niederländischen Raum genannt wurde. Kulturelle Highlights der Route sind daher auch die von der Familie von Spaen erworbenen Schlösser Ringenberg (Hamminkeln) und Biljoen (Velp). Tradition verbindet eben. Ein Ziel der internationalen "Kulturroute" ist es, bestehende kulturelle Verbindungen in beiden Ländern zu beleben und neue Kontakte zu knüpfen.
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