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Friedrich-Wilhelm-Straße 40
47049 Duisburg
Das Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg zeichnet sich durch eine in Europa singuläre Sammlung von internationaler Skulptur der Moderne, die einzigartige Kombination von herausragender Museumsarchitektur und Skulpturenpark sowie durch seine Skulptur im Stadtbild aus.
Das seit Juli 2000 als Stiftung geführte Institut ist aus dem 1902 gegründeten Museumsverein und dem 1929 konstituierten städtischen Kunstmuseum hervorgegangen. Seit 1925 ist es der deutschen, seit 1958 vor allem der internationalen Skulptur verpflichtet.
Der Museumsbau wurde in zwei Phasen errichtet (1964, 1987), und zwar nach den Plänen von Manfred Lehmbruck und der Architektengemeinschaft Lehmbruck/Hänsch. Der Skulpturenpark mit 40 oftmals ortsspezifischen Werken besteht seit 1990.
Auf 5.000 qm Innenfläche begegnen sich – ausgehend vom Lebenswerk Wilhelm Lehmbrucks und der Kunst seiner Zeit – die Welt der Skulptur und die Skulptur der Welt. Monographische und thematisch inszenierte Räume folgen aufeinander in offener Zuordnung. Sie schließen Gemälde, Arbeiten auf Papier und Neue Medien mit ein. Ziel der Sammlungspräsentation ist es vor allem, ein lebendiges Bild von der Qualität und Entwicklung moderner Skulptur für unterschiedlichste Besucherinteressen zu vermitteln.
Duisburg, Stadt der Skulptur:
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum befinden sich die Brunnen in der Königstraße (u.a. Niki de Saint Phalle/Jean-Tinguely), die Kunst in den U-Bahnstationen (u.a. G. Richter/ I. Genzken) und der Innenhafen mit D. Karavans „Garten der Erinnerungen“. Weitere Kunstwerke wie „Rheinorange“ von L. Fritsch an der Rhein-Ruhr- Mündung und Aktivitäten im Stadtraum zeugen von einer neuen Industriekultur.
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