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Tiergartenstr. 41
47533 Kleve
In den ehemaligen Badebauten Kleves nahe den Gartenanlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen aus dem 17. Jahrhundert ist ein Museum modernen Zuschnitts entstanden. Seine Bestände sind breit gefächert und schlagen einen Bogen vom Mittelalter und früher Neuzeit in das 20.Jahrhundert. Auch die Geschichte von "Bad Cleve", eines beliebten Kurortes zwischen 1742 bis 1914, ist im Museum Kurhaus Kleve dokumentiert. "Qua patet orbis - soweit der Erdkreis reicht" lautet denn auch in Anlehnung an den Wahlspruch von Kleves kunstliebendem Statthalter Johann Moritz von Nassau-Siegen das Motto des Hauses.
Das Museum Kurhaus Kleve verfügt über eine in ihrer Dichte und Qualität einzigartige Gruppe mittelalterlicher Holzskulpturen vom Niederrhein sowie über eine herausragende Kollektion frühneuzeitlicher Grafik, die Sammlung Angerhausen. Besonders hervorzuheben ist außerdem der große, direkt aus dem Nachlass kommende Bestand an Werken des rheinischen Bildhauers, Malers und Graphikers Ewald Mataré (1887-1965), der zu den wichtigsten Vertretern der Klassischen Moderne in Deutschland gehört. Die umfangreiche, in wechselnden Abschnitten gezeigte Sammlung zeitgenössischer Kunst setzt in den sechziger Jahren mit Werken u.a. von Christo, Yves Klein und Günther Uecker ein und führt bis in die unmittelbare Gegenwart, für die Namen wie Stephan Balkenhol, Lothar Baumgarten, Katharina Fritsch, Andreas Gursky, Jeff Wall und Andy Warhol stehen.
Nicht nur zum Kunstgenuss, auch zu Gaumenfreuden lädt das Museum Kurhaus ein: im Café Moritz auf der Dachterrasse kann man sich bei Kaffee und Kuchen oder bei einem kleinen Imbiss am Ausblick auf die historischen Parks erfreuen. Das Museum zeigt regelmäßig Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst.
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