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Altrheingebiete

Altrheinlandschaften in der Region gibt es zahlreich. Zu den bekanntesten gehören das NSG Reeser Eyland im Kreis Kleve sowie das Emmericher Eyland und der Altrhein südlich von Xanten.

Typisch für diese Gebiete sind die stark gewundenen, mäandernden Rhein-Altarme mit vielfältigen Wasserpflanzengesellschaften und begleitender Uferzonenflora: dichtes Röhricht, Weichholzauenwälder und Flussmeldenfluren. Die zwischen liegenden höheren Trockengebiete werden "Waarde" genannt und dienen seit alters her dem Ackerbau.

Während die Altrheinarme als typische Stromtallandschaftselemente z.B. die Überflutungsdynamik sichern, geben sie zugleich seltenen Fisch- und Muschelarten Lebensraum. Im Ufergehölz überwintern zahlreiche Wasservogelarten, darunter Sing- und Zwergschwäne, Gänse- und Zwergsäger, es brüten Teichrohrsänger und Knäkenten und es haben hier fünf verschiedene Fledermausarten ein Refugium gefunden.

Das Gebiet ist Teilfläche des Feuchtgebietes internationaler Bedeutung "Unterer Niederrhein" und Trittsteinbiotop in der Nord-Südachse des Rheinauenkorridors.

Links:
NSG Reeser Eyland