|
Naturparadies zwischen Rheurdt und Sevelen
Zu den "heissesten" Ausflugstipps am Niederrhein gehört sicher der Oermter Berg zwischen Rheurdt und Sevelen. Die Anhöhe ist 68 Meter hoch und wird bereits seit Anfang des Jahrhunderts als Volkspark und Naherholungsziel eifrig genutzt.
Der bewaldete Hügel bietet Platz für verschiedene besonders naturnah angelegte Tiergehege, z.B. für Hirsche, Mufflons und heimische Greifvögel, einen Waldlehrpfad, viele Spiel- und Grillplätze und "auf dem Gipfel" eine große Spielwiese mit gepflegten Grillhütten und einem phantastischen Ausblick über die niederrheinische Donkenlandschaft im Osten und zum Nierstal im Westen.
Eine Begegnungsstätte am Fuße des Hügels umfasst heute auch eine naturkundliche Ausstellung mit erdgeschichtlichen, biologischen und zoologischen Informationen und Ausstellungsstücken. Hier erfährt der Besucher etwas über die Entstehung des Oermter Berges während der Eiszeit und seinen erdgeschichtlichen Aufbau. Auch die spätere Veränderung des Waldes durch den menschlichen Einfluss und die Entwicklung der Landschaft mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt bis heute wird erläutert.
Die Kuhlengewässer werden als ein für diese Landschaft einzigartiges und typisches Relikt der Eiszeit dargestellt, ebenso Fleuth und Kendel, beispielhaft für Flüsse und Bäche am Niederrhein.
Jährlich kommen heute ca. 150 Tausend Besucher aus den umliegenden Großstädten Moers, Duisburg oder Mülheim und von weiter her. Und die Besucherzahlen steigen.
|