609 ha zwischen Duisburg, Dinslaken,
Rheinberg und Voerde
... ein besonders naturnaher und vielgestaltiger Teil der Auenlandschaften am Niederrhein. Hier gibt es zahlreiche stehende Gewässer mit entsprechendem Bewuchs, Schwimmblatt-Vegetation und Röhrichtzonen, feuchte Gründlandbereiche und zahlreiche Gehölze und Hecken. Die typischen niederrheinischen Kopweiden wechseln in Baumreihen oder als Einzelbäume mit Obst- und Silberweiden ab.
Die Rheinaue Walsum weist eine ganz auentypische Fauna und Flora auf, wobei das Bild besonders durch Gewässer und Weichholzbestände geprägt wird.
Das Gebiet ist einer der wichtigsten Rast- und Nahrungsplätze für die im Spätherbst aus Sibirien einfallenden Wildgänse. Die zahlreichen Tümpel und Teiche sind Laichplätze für seltene Amphibien und Schutzregion für aussterbende Tierarten wie den Laubfrosch oder Krötenarten.
Selten gewordene Vögel wie die Nachtigall oder der Steinkauz, Eisvogel, Bekassine und Wachtelkönig haben hier ihre Brutplätze. Das ausgewiesene Naturschutzgebiet ist autofrei und durch ein gepflegtes Netz von Wander- und Radlerwegen erschlossen. Selbst bei einem kleinen Spaziergang im Herbst lassen sich hier unweit der Industriekomplexe Duisburgs Hasen und Füchse, Fasane und Gänse beobachten.
Von Walsum aus verkehrt regelmäßig eine Flußfähre über den Rhein nach Orsoy.
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